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Casa Prosecco

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Präsident Stefano Zanette: „Nachhaltigkeit ist Investition in die Zukunft“


Mit dem Verbot der Pflanzenschutzmittel Glyphosat, Mancozeb und Folpet im Jahr 2017 hat das italienische Konsortium Prosecco DOC seine Vorreiterfunktion in Sachen Nachhaltigkeit bewiesen. Damit aber nicht genug: Das Thema Nachhaltigkeit steht weiterhin ganz oben auf der Agenda und bleibt ein zentrales Thema für Prosecco. Was dahinter steckt, erklärt der Präsident des Konsortiums, Stefano Zanette.

Herr Zanette, welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit für Prosecco DOC? Und warum setzen Sie sich damit auseinander?

Wir beim Konsortium haben das Thema Nachhaltigkeit drei großen Bereichen zugeordnet: Umwelt, Soziales und Wirtschaft. Um stetig Fortschritte zu erzielen, die mit neusten technologischen Entwicklungen mithalten können und den Bedürfnissen des Territoriums und der Verbraucher gerecht zu werden, sind alle Maßnahmen – sowohl die bereits durchgeführten als auch die geplanten – darauf abgestimmt, das Gleichgewicht zwischen den drei Bereichen zu gewährleisten und für Prosecco DOC und sein Image einen Mehrwert zu schaffen.

Wie ist Ihr Verhältnis zum Territorium und welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit im Anbaugebiet?

Unsere Verbindung zum Territorium ist eng, fest und lebenslang. Wir Winzer sind die Hüter dieses besonderen Fleckchens Erde und es ist unsere Aufgabe, dieses Territorium den folgenden Generationen unversehrt und – warum nicht – besser, als wir es von unseren Eltern geerbt haben, zu hinterlassen. Die Bedeutung von Nachhaltigkeit muss deshalb als Investition in die Gegenwart und in die Zukunft verstanden werden: eine Investition, die der geschützten Herkunftsbezeichnung Prosecco mit ihren Betrieben (Abfüllern, Winzern) erlaubt, die Herausforderungen von heute und morgen anzunehmen und zu meistern.

Sie nehmen die Vision schon lange in Angriff. Was bedeutet das und wie sehen Sie die Zukunft Ihrer Region?

Wir haben einen Weg eingeschlagen, der einerseits eine kurz- bis mittelfristige Strategie vorsieht und es ermöglicht, direkt und umgehend auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Region einzugehen. Der langfristige Plan ermöglicht es, dank der Einbindung von Institutionen in öffentlicher Hand, Forschungseinrichtungen und der gesamten Produktionskette, ambitioniertere Ziele festzusetzen und zu verfolgen. Einige Beispiele dafür sind die Entscheidung, den Einsatz einiger Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat auszuschließen und mit biologischem oder integriertem Anbau mit mindestens fünf Prozent Heckenbepflanzung zur Biodiversität und zu einer Nachhaltigkeitszertifizierung für die gesamte geschützte Herkunftsbezeichnung zu gelangen.
Die positiven Folgen all dieser Maßnahmen, vorausgesetzt, sie werden von den Gemeinden verstärkt und von Behörden und Forschungseinrichtungen unterstützt, ermöglichen Prosecco DOC in jeder Hinsicht zu eine der fortschrittlichsten Denominationen der Welt zu werden.