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Nachhaltigkeit

Achtung und Liebe für den Boden

Prosecco DOC liebt seinen Boden

Der weltweite Weinbau musste im Lauf seiner Geschichte mehreren Herausforderungen trotzen, die sich in Form von Krankheiten und Schädlingen in Folge des Handelsverkehrs mit klimatisch und ökologisch andersartigen Territorien äußerten. Im Lauf der Zeit hat sich der Mensch dank neuer wissenschaftlicher Errungenschaften diesen Herausforderungen erfolgreich gestellt und somit jahrhundertelang für Kontinuität im Weinbau gesorgt.

Die Nachhaltigkeit vereint das Heute mit dem Morgen: Sie hat die Fähigkeit, Produktivität auf lange Sicht aufrecht zu erhalten, ohne dabei energetische, ökonomische, soziale und ökologische Aspekte aus den Augen zu verlieren.

Nachdem sich jedes Agrarsystem mit einem natürlichen Ökosystem überschneidet, sind gewisse Auswirkungen auf die Umwelt unvermeidbar.  Daher muss man ein gewisses Fingerspitzengefühl entwickeln, um herauszufinden, welche Eingriffe vertretbar sind bzw. um die negativen Auswirkungen des Agrarsystems so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Qualität des Endprodukts zu erhalten oder gar zu verbessern.

Das Konsortium und die Nachhaltigkeit

Das Konsortium hat beschlossen, sich dieser neuen Aufgabe zu stellen und diese Herausforderung mit einer proaktiven Haltung in eine Chance für die Zukunft zu verwandeln.

Dank der Unterstützung von Condifesa Treviso ist das Schutzkonsortium Prosecco DOC in der Lage, jedes Jahr eine neue Edition des Anbauregulariums Vademecum Viticolo herauszugeben, Dieses Dokument dient den Operatoren als ausgezeichnete Informationsquelle, dank der sie sich ein Bild über die nachhaltigsten Strategien zum Schutz der Weinberge verschaffen können.

Seit geraumer Zeit ist das Konsortium eine Zusammenarbeit mit Equalitas eingegangen, einer Einrichtung, die viele Stakeholders wie  Federdoc, CSQA-Bescheinigungen, Valoritalia und Gambero Rosso vereint und sich zum Ziel gemacht hat, nachhaltigen Wein zu fördern und einen Standard zu schaffen, der sowohl das Endprodukt als auch das Herkunftsgebiet dieses Produkts schützt.

Das Konsortium stellt sich diesen vielfältigen Herausforderungen und befürwortet die Förderung der Nachhaltigkeit, indem es die Produktionsrichtlinie ändert, welche den Einsatz der drei Substanzen Mancozeb, Folpet und Glyphosat verbietet. Diese Entscheidung, die von den Herstellern vollauf befürwortet wurde, hat einen unerwarteten Konsens bei Arbeitern und Außenstehenden erzielt und gibt uns die Kraft, unseren bisherigen Weg zu einem nachhaltigeren Prosecco DOC auch in Zukunft zu verfolgen.

INNOVATIONEN FÜR EINE NACHHALTIGE WEINWIRTSCHAFT UND FÜR DIE FESTLEGUNG DER KRITERIEN FÜR UMWELTBESCHEINIGUNGEN VON WINZERBETRIEBEN

Das Projekt sieht vor, Innovationen der nachhaltigen Landwirtschaft zu erkennen und auf den Weinberg zu übertragen. Das betrifft Schutzmaßnahmen, Düngung, Bewässerung sowie Pflanzen- und Bodenbewirtschaftung. Die Innovationen werden darauf abzielen, neue Modelle vorzuschlagen, die dank einer effizienteren Nutzung der Inputs (Phytopharmaka, Düngemittel, Wasserressourcen, etc.) einen besseren Umweltschutz ermöglichen. Die Forschungs- und Innovationstätigkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Produktion der beiden Sorten Glera und Pinot grigio, da  diese am häufigsten angebaut werden und gemeinsam über 40% der Friulanischen Weinbauflächen beanspruchen und ihr Umwelteinfluss auf regionaler Ebene immer stärker wird.

Im Rahmen des Projekts werden bei den Partnerunternehmen Pilotaktionen zur Überprüfung der neuen landwirtschaftlichen Strategien organisiert und ihre Anwendbarkeit im bestimmten landwirtschaftlichen (bodenklimatischen)  und sortentypischen Kontext des Friaul getestet.  Die Ergebnisse dieser Untersuchung und Testphase dienen der Etablierung eines Protokolls über "tugendhafte Handlungen" zur Vorbereitung eines zukünftigen Umweltzertifizierungspfades des Weinbaus.

Das Projekt wird durch ELR 2014/2020 der Autonomen Region Friaul Julisch-Venetien – Maßnahme 16.1.1 - Unterstützung für die Einrichtung und Verwaltung operationeller Gruppen des PEI hinsichtlich Produktivität und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft – Dgr 2625/2016, Dekret 5589/AGFOR vom 27/10/2017 in Gesamthöhe von € 18.100,00 finanziert.

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