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FAQ

Wenn Sie noch Zweifel haben, sollten Sie es versuchen!

Prosecco wird in einem ziemlich weiten, tulpenförmigen Kelchglas serviert.

Prosecco wird kalt serviert, bei einer Temperatur von ca. 6-8°C.

Prosecco ist ein Wein, der jung getrunken wird. Es empfiehlt sich, ihn innerhalb eines Jahres nach der Ernte zu trinken.

Die Bläschen oder Perlen entstehen durch die Umwandlung von Zucker, der während der Sektgärung im Wein vorhanden ist.

Mit der von Dr. Federico Martinotti am Ende des 18. Jahrhunderts erfundenen Methode (Charmatmethode) kann man dank der natürlichen Gärung des Weines in großen, druckfesten Behältern Schaumweine und Perlweine mit den charakteristischen blumigen, fruchtigen Noten herstellen. Dr. Antonio Carpenè, einer der Gründer der Weinbauschule von Conegliano im Jahr 1876, war der erste, der diese Methode für die Herstellung von Prosecco Schaumwein mit den heute allen bekannten Charakteristiken nutzte. Zuvor wurde für die Herstellung dieser Weine auf die Flaschengärung zurückgegriffen.

Die Erstgärung ist jener Prozess, der durch ausgewählte Hefesorten ausgelöst wird und der dafür verantwortlich ist, dass aus dem Most Wein entsteht.

Die Pressung ist jener Vorgang, bei dem aus den einzelnen Weinbeeren Vorlaufmost gewonnen wird.

Der Ertrag pro Hektar steht für die Zentner von Trauben, die man pro Bodenflächeneinheit produzieren kann. Im Fall des Prosecco beträgt der maximale Ertrag 180 Zentner pro Hektar (dt/ha).

Die Ernte erfolgt hauptsächlich händisch, um die Weinbeeren nicht zu beschädigen und die korrekte Weinbereitung des Prosecco nicht zu beeinträchtigen.

Aus mindestens 85% Glera-Trauben, der Basisrebsorte des Prosecco. Bis zu einem Anteil von 15% können auch andere autoktone Rebsorten (Verdiso, Bianchetta Trevigiana, Perera, Glera lunga) und/oder internationale Rebsorten (Chardonnay, Pinot Bianco, Pinot Grigio und weiß gekelterter Pinot nero) verwendet werden.

Die Böden sind ursprüngliches Schwemmland, vorwiegend bestehend aus Lehm und Limus und reich an Mineralien und Mikroelementen.

Der Prosecco wird in 5 Provinzen des Veneto (Treviso, Venedig, Vicenza, Padua und Belluno) und in 4 Provinzen des Friaul Julisch-Venetien (Görz, Pordenone, Triest und Udine) angebaut.

Die Etikette garantiert für die skrupellose Einhaltung der Produktionsbestimmungen und für zertifizierte Qualität, auch durch Anbringung der staatlichen Kennzeichnung (Schleife am Flaschenrand).

Das Konsortium zum Schutz des Prosecco DOC ist diejenige Körperschaft, die für Leitung, Promotion, Schutz und Erhaltung der Ursprungsbezeichnung verantwortlich ist.

Prosecco ist ein leichter, aromatischer Wein, der jung zu trinken und für alle Anlässe geeignet ist.

Die Basisrebsorte des Prosecco, die Gleratraube, ist eine autoktone Rebsorte aus dem östlichen Norditalien, die bereits vor mindestens 2000 Jahren in dieser Gegend bekannt war. Die antiken Römer kannten Prosecco-Wein unter der Bezeichnung Pucino (1. Jh. n.Chr. - Plinius der Ältere).

DOC (=Denominazione di Origine Controllata) bedeutet soviel wie kontrollierte Ursprungsbezeichnung: eine internationale Anerkennung, die auf der Einhaltung der Anbau- und Produktionsbestimmungen beruht, so wie die Bezeichnung DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita), Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung – die in das Feld mit den EU-Bestimmungen der DOP (Geschützte Ursprungsbezeichnung) eingetragen wird.

Die Perlage entstand zuerst bei der zweiten Flaschengärung (am Ende des neunzehnten Jahrhunderts), später im Druckbehälter (Beginn des zwanzigsten Jh.).